Der Klappentext für mein Buch

Ein guter Klappentext kann den Leser neugierig machen ohne zu viel oder zu wenig zu verraten. Ein schlechter verwirrt den Leser oder verrät so viel, dass er das Buch nicht mehr braucht.

Ich versuche schon seit einiger Zeit den Klappentext für mein Buch zu schreiben und herausgekommen ist bisher dieser:

„Magie macht keine Fehler, mein Schatz. Magie macht keine Fehler. Du hast eine schwere Aufgabe vor dir. Denn in deinem Blut liegt nicht nur dein eigenes Schicksal. In deinem Blut und deinen Händen liegt das Schicksal der gesamten Welt.“

Die 22-jährige Kaja wächst in der nicht-magischen Parallelwelt auf und ahnt nicht einmal, was für eine Bürde das Schicksal ihr aufzwingen will.

Sie landet unter seltsamen Umständen im Institut – eine Einrichtung, die den Sprung in die magische Parallelwelt schaffen will. Angeblich ist Kaja die einzige, die genau das kann. Doch der Prozess ist sehr viel gefährlicher als gedacht. Und das Institut und sein Leiter verbergen noch weit mehr Geheimnisse, als das Wissen um eine magische Welt.

In eben dieser magischen Welt, mehr als 25 Jahre zuvor, muss Ares mit der ihm gegebenen Magie leben. Er trifft Entscheidungen, die ihre Schatten voraus werfen – bis in Kajas Welt und Kajas Zeit hinein. Entscheidungen, mit denen diese nun zu kämpfen hat.

Kann Kaja dem Schicksal in ihrem Blut gerecht werden?

Also? Was sagt ihr? Ehrliche Meinung bitte in den Kommentaren! Würdet ihr ein Buch mit diesem Klappentext lesen wollen?

 

3 Gedanken zu “Der Klappentext für mein Buch

  1. Du hast gefragt. Also beschwere dich nicht, dass ich kommentiere … 😉

    a) Das Zitat.
    Zitate sind immer schön. Aber hast du keines, das irgendwie packender, spannender ist?
    Zudem ist eine Wiederholung darin. Ehrlich gesagt ändere/kürze ich Zitate für illustrierte Textschnipsel oft ein bisschen, damit sie „griffiger“ werden. Im Buch selbst passt aber oft die ausführlichere Version besser – deshalb dieser Trick.
    b) Wortwiederholungen.
    „Magie“ kommt sehr oft vor, dabei gibt es ja durchaus Synonyme. Spiele doch ein bisschen damit.
    c) Stil.
    „…, was für eine Bürde das Schicksal ihr aufzwingen will“ -> „welche Bürde“ fände ich geschmeidiger.
    „Sie landet unter seltsamen Umständen im Institut“ -> würde ich umstellen und Institut in Anführungszeichen oder kursiv setzen, damit der Eigenname klarer wird: „Unter seltsamen Umständen landet …“
    „…, die genau das kann“ -> „…, die diese Fähigkeit besitzt“
    „sehr viel gefährlicher“ -> „gefährlicher“ reicht völlig. Meinetwegen „viel gefährlicher“
    „verbergen noch weit mehr“ -> du ahnst es schon: „verbergen mehr“ würde mir reichen
    „In eben dieser magischen Welt, mehr als 25 Jahre zuvor, muss Ares mit der ihm gegebenen Magie leben.“ -> auch umstellen: „Mehr als 25 Jahre zuvor muss Ares in dieser magischen Welt mit der ihm gegebenen Zauberkraft leben.“
    „Er trifft Entscheidungen, die ihre Schatten voraus werfen“ -> werfen sie nur Schatten oder verändern sie auch die Zeit und Welt von Kaja?
    „bis in Kajas Welt und Kajas Zeit hinein.“ -> „bis in Kajas Welt und Zeit hinein.“
    „mit denen diese nun zu kämpfen hat.“ -> ich mag „diese“ nicht. Das ist so Beamtensprech. „mit denen sie nun zu kämpfen hat.“
    „Kann Kaja dem Schicksal in ihrem Blut gerecht werden?“ -> das mit dem Blut hattest du oben schon sehr ausführlich. Ich würde es hier beim Schicksal belassen.

    Das ist mein Senf zur Vatertags-Grillwurst 😉
    Herzlichst,
    Katharina

    1. Hallo Katharina!
      Vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar. Das mit dem Zitat ist ein wirklich toller Tipp! Wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass man das Zitat kürzen könnte. 🙂
      In einigen Punkten stimme ich dir definitiv zu. Ein paar der Sätze sind noch „holprig“, da muss ich noch Feinschliff betreiben.
      Den letzten Satz will ich aber auf jeden Fall so lassen, den er bringt perfekt auf den Punkt, worum die ganze Reihe sich dreht. 🙂
      Liebste Grüße, Ina

      1. Hallo Ina,
        gern geschehen!
        Wenn du magst, kannst du dann auch mal bei meinem Klappentext „senfen“ – denn es ist sooo viel einfacher, wenn jemand unbeteiligtes drüber liest!
        Mit dem Klappentext von meinem Debüt bin ich gerade auch sehr unzufrieden, denn es scheint, als ob er bei manchen Lesern eine falsche Erwartungshaltung auslöst – wie du siehst, auch verlagsveröffentlichte Autoren schlagen sich mit dem Thema Klappentext herum 😀
        Herzlichst,
        Katharina

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