Inspiration fürs Schreiben

Immer, wenn man jemandem erzählt, dass man ein Buch schreibt (oder schon geschrieben hat), hört man genau zwei Sachen.

  1. Wo findest du nur die Zeit?
  2. Woher hast du denn deine Ideen?

In diesem Post soll es um die zweite Frage gehen.

Woher bekommt man seine Inspiration?

Alls fängt mit nur einer einzigen Idee an. Zumindest geht es mir so. Eine einzige Idee ist alles, was man am Anfang braucht. Und die Idee kann auch ziemlich winzig sein.

So war es auch bei meinem Buch. Leider kann ich die Idee hier nicht verraten, denn sie ist ein wichtiger Plottwist, der erst im zweiten Buch verraten wird. Aber wirklich, es fing alles mit nur dieser einen Idee an, die nur wenige Seiten in meinem zweiten Buch einnimmt.

Und dann überlegt man weiter. Ich persönlich finde es am hilfreichsten, wenn man sich das Ende, den Anfang und die allerwichtigsten Meilensteine der Geschichte überlegt. Möglichst jetzt schon. Und sie alle gruppieren sich dann um die eine Idee, die man ganz am Anfang einmal hatte.

Der Rest kommt dann schon. Ehrlich. Nun, man muss natürlich viel nachdenken und auch ab und zu Ideen wieder verwerfen. Aber alles, was man braucht, ist nur dieser eine zündende Gedanke, der ein Lauffeuer von Ideen nach sich zieht.

Und dann?

Wenn man nun die grobe Geschichte im Kopf hat, kommt es darauf an, welcher Schreibtyp man ist. Manche würden nun versuchen jede kleinste Wendung und jeden Schritt des Buches zu planen. Ich persönlich gebe mich mit wenigen Eckpunkten zufrieden. Übrigens: Diese Eckpfeiler sind fast immer dasselbe, wie eure Plotpunkte!

So oder so kommt jetzt der Punkt, an dem ihr über eure Charaktere nachdenken wollt. Meist würde ich sagen, die Charaktere sind wichtiger als die Story. Wenn ihr schon eine Story hat, hilft euch das jedoch enorm, nun Charaktere zu entwickelt. Denn erst jetzt wisst ihr, wen ihr so alles braucht und welche Aufgaben sie erfüllen müssen.

Ja, aber wo kommen denn nun die Ideen her?

Ganz ehrlich? Wie gesagt, mir fliegen sie irgendwann plötzlich zu. Meist beim Duschen oder kurz vorm Einschlafen. Kennt ihr das auch?

Wenn die Ideen tatsächlich einmal nicht kommen wollen, kann man jedoch auch weiterhelfen.

Den Geist anregen

Stundenlang auf den leeren Bildschirm zu starren (oder sich gar von Youtube ablenken zu lassen, wie ich gerade), hilft natürlich nicht.

Meistens hilft es, ein anderes Buch zu lesen. Natürlich darf man da nichts draus klauen, aber es bringt mich immer in die richtige Schreibstimmung. Entweder, weil das Buch so gut ist, dass ich Lust bekomme zu schreiben oder weil ich Verbesserungspotential sehe und ich es besser machen möchte. Man kann also nur gewinnen.

Wenn das nicht hilft, dann nehme ich meistens ein Bad oder gehe spazieren. Es ist gut, wenn man etwas macht, das einen ablenkt, das aber nicht das ganze Hirn für sich beansprucht. Irgendwie fließen die kreativen Gedanken dann gleich viel besser.

Fazit

Alles, selbst das epischste Meisterwerk, fängt mit nur einer einzigen Idee an, die dann immer mehr und immer mehr Ideen nach sich zieht. Also, macht euch nicht verrückt, und geht Schritt für Schritt vor. Packt zu der einen Idee noch eine und immer so weiter. Dann ist das Buch in eurem Kopf schon fast fertig. Jetzt müsst ihr es nur noch aufschreiben. 😉

Was sagt ihr? Wo findet ihr eure Inspiration?

 

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