Der Ruf zum Schreiben

Schreiben. Egal was. Unmögliche Ideen – zumindest auf dem Papier – realisieren. Charaktere erschaffen, in die man sich verliebt. Welten bilden, in die man am liebsten eintauchen und die man nie wieder verlassen möchte.

Genau das war und ist Schreiben für mich. Meistens.

Denn in letzter Zeit fiel es mir schwer. Ich habe jede freie Minute genutzt, um mein Buch Schicksal im Blut zu überarbeiten. Um letzte Rechtschreibfehler auszumerzen, letzte Passagen zu ändern und und und.

Mein neues Projekt, an dem ich eigentlich gearbeitet habe, kam dabei viel zu kurz. Das Schreiben kam viel zu kurz. Und nun, da das Buch endlich fertig ist und ich endlich Zeit habe, muss ich mich erst wieder aufraffen. Ja, sowas passiert, wenn man zwischenzeitlich nicht genug geschrieben hat. Der Kopf wird müde und faul. Die Finger wollen nicht so richtig loslegen. Das Papier bleibt weiß.

Eigentlich weiß ich ja: Das einzige, was hilft, ist schreiben. Ja, auch wenn es schwer fällt und am Anfang nichts Ordentliches bei rum kommt. Auch wenn da nur langweilige Sätze stehen. Er sagte. Sie sagte. Das Wetter war gut. Egal. Das einzige, was hilft, ist schreiben. Genau deshalb dieser Post. Um mir selbst in den Hintern zu treten und zu sagen: Schreib wieder! Du liebst es!

Und wisst ihr was? Genau das werde ich jetzt machen. Mein neues Projekt öffnen und endlich, endlich wieder ein paar Sätze tippen. Auch wenn sie vielleicht am Anfang blöd klingen.

Ein Gedanke zu “Der Ruf zum Schreiben

  1. In der Lage bin ich momentan auch ein wenig, wobei es nicht wirklich hilft, wenn man als SPler nebenbei noch ständig die Werbetrommel rühren muss.
    Aber langsam komme ich in das Buch rein, und hej, vielleicht, nee, bestimmt beflügelt es uns beide zu wissen, dass noch jemand in der Situation steckt.

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