Der Ruf zum Schreiben

Schreiben. Egal was. Unmögliche Ideen – zumindest auf dem Papier – realisieren. Charaktere erschaffen, in die man sich verliebt. Welten bilden, in die man am liebsten eintauchen und die man nie wieder verlassen möchte.

Genau das war und ist Schreiben für mich. Meistens.

Denn in letzter Zeit fiel es mir schwer. Ich habe jede freie Minute genutzt, um mein Buch Schicksal im Blut zu überarbeiten. Um letzte Rechtschreibfehler auszumerzen, letzte Passagen zu ändern und und und.

Mein neues Projekt, an dem ich eigentlich gearbeitet habe, kam dabei viel zu kurz. Das Schreiben kam viel zu kurz. Und nun, da das Buch endlich fertig ist und ich endlich Zeit habe, muss ich mich erst wieder aufraffen. Ja, sowas passiert, wenn man zwischenzeitlich nicht genug geschrieben hat. Der Kopf wird müde und faul. Die Finger wollen nicht so richtig loslegen. Das Papier bleibt weiß.

Eigentlich weiß ich ja: Das einzige, was hilft, ist schreiben. Ja, auch wenn es schwer fällt und am Anfang nichts Ordentliches bei rum kommt. Auch wenn da nur langweilige Sätze stehen. Er sagte. Sie sagte. Das Wetter war gut. Egal. Das einzige, was hilft, ist schreiben. Genau deshalb dieser Post. Um mir selbst in den Hintern zu treten und zu sagen: Schreib wieder! Du liebst es!

Und wisst ihr was? Genau das werde ich jetzt machen. Mein neues Projekt öffnen und endlich, endlich wieder ein paar Sätze tippen. Auch wenn sie vielleicht am Anfang blöd klingen.

Mein Buch: Schicksal im Blut – Buch 1

Endlich, endlich, endlich ist es soweit. Ja, es war still in letzter Zeit. Ja, ich hab lange nicht so viel geschrieben, wie ich eigentlich sollte. Doch das hatte einen triftigen Grund. Denn ich hab so viel ich konnte an den letzten Aufgaben rund um mein Buch – Schicksal im Blut – gewerkelt.

Und jetzt kann man es endlich kaufen!

Leute, ich bin völlig aus dem Häuschen und krieg mich hier gerade nicht ein.

Für alle, die sich interessieren:

Schicksal im Blut Weiterlesen

Brauchen Self-Publisher einen Lektor?

Wer auch darüber nachdenkt, sein Buch selbst herauszubringen – self-publishing – der kommt um eine Sache wohl kaum herum:

Sein Buch aus den eigenen Amateur-Händen zu geben und einem Profi anzuvertrauen. Dem Lektor. (Oder wie in meinem Fall, einer wundervollen Lektorin)

Wozu braucht man denn einen Lektor?

Ein Lektor ist ein Testleser, der bescheid weiß. Je nachdem welche Art Lektorat ihr haben wollt, und ja, es gibt unterschiedliche, hilft er euch, euren gesamten Aufbau zu überdenken oder nur eure Sprache aufzupolieren.

So mancher denkt sicher: Das kann doch genauso gut ich selbst oder ein Testleser machen?

Nein.

Ein Testleser findet die Stelle, die er liest vielleicht nicht ganz gelungen. Ein Lektor weiß auch, warum. Das ist der Unterschied. Während ein Testleser dann sagt: „Oh, also hier fand ich es irgendwie nicht so spannend“, kann ein Lektor nicht nur den genauen Grund für die Langeweile benennen (vielleicht ist euer Charakter zu generisch und deshalb fiebert der Leser nicht mit, vielleicht steht einfach nicht genug auf dem Spiel… Gründe kann es viele geben!). Der Lektor kann euch dann auch noch sagen, wie ihr es besser machen könnt!

Glaubt mir, aus eigener Erfahrung weiß ich, wie ungern man an einem gefühlt fertigen Manuskript herumwerkelt. Wenn der Lektor aber den Finger drauf zeigt, ist die delete-Taste plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Denn dann weiß man: Jedes Löschen und Neu schreiben macht den Text Stück für Stück besser. Bis er einfach nur noch fantastisch ist.

Welche Arten von Lektorat gibt es?

Es gibt das Struktur-Lektorat und das Stil-Lektorat.

Beim Struktur-Lektorat wird der ganze Text auseinander genommen. Stimmt der Spannungsbogen so? Sind die Charaktere alle einzigartig und zieht sich deren einmaliger Charakter durch das ganze Buch? Gibt das Buch genug Hinweise ohne offensichtlich zu werden?

Ganz ehrlich: Dass man sein Buch nach einem solchen Lektorat nochmal zur Hälfte neu schreiben muss, ist gar nicht mal so ungewöhnlich. Deshalb grübelt nicht zu viel an eurem fertigen Manuskript. Wenn es fertig ist, lasst es 1 Monat liegen, überarbeitet grobe Schnitzer und macht die Sache rund und dann ab damit zum Lektor. Es bringt nichts, eine Szene so lange umzuschreiben, bis sie vermeintlich perfekt ist, nur um dann vom Lektor gesagt zu bekommen, dass er sie eigentlich lieber streichen würde.

Das Stil-Lektorat wird im Anschluss durchgeführt oder wenn euer Buch schon mehr oder weniger perfekt ist, könnt ihr dieses auch als einziges machen.

Denn hier geht es um den Feinschliff. Wortwahl, Ausdruck und generell Lesefreundlichkeit. Dieses Lektorat ist günstiger, weil der Text nur oberflächlich behandelt wird.

Fazit:

Ein Lektorat lohnt sich eigentlich immer. Wir Autoren sind viel zu schnell betriebsblind und ein Lektor schafft Abhilfe.

Klar ist ein Lektorat teuer. Aber es lohnt sich, wenn euer Buch dann so richtig fantastisch wird.

 

 

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a gathering of shadows ve schwab

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