Der Ruf zum Schreiben

Schreiben. Egal was. Unmögliche Ideen – zumindest auf dem Papier – realisieren. Charaktere erschaffen, in die man sich verliebt. Welten bilden, in die man am liebsten eintauchen und die man nie wieder verlassen möchte.

Genau das war und ist Schreiben für mich. Meistens.

Denn in letzter Zeit fiel es mir schwer. Ich habe jede freie Minute genutzt, um mein Buch Schicksal im Blut zu überarbeiten. Um letzte Rechtschreibfehler auszumerzen, letzte Passagen zu ändern und und und.

Mein neues Projekt, an dem ich eigentlich gearbeitet habe, kam dabei viel zu kurz. Das Schreiben kam viel zu kurz. Und nun, da das Buch endlich fertig ist und ich endlich Zeit habe, muss ich mich erst wieder aufraffen. Ja, sowas passiert, wenn man zwischenzeitlich nicht genug geschrieben hat. Der Kopf wird müde und faul. Die Finger wollen nicht so richtig loslegen. Das Papier bleibt weiß.

Eigentlich weiß ich ja: Das einzige, was hilft, ist schreiben. Ja, auch wenn es schwer fällt und am Anfang nichts Ordentliches bei rum kommt. Auch wenn da nur langweilige Sätze stehen. Er sagte. Sie sagte. Das Wetter war gut. Egal. Das einzige, was hilft, ist schreiben. Genau deshalb dieser Post. Um mir selbst in den Hintern zu treten und zu sagen: Schreib wieder! Du liebst es!

Und wisst ihr was? Genau das werde ich jetzt machen. Mein neues Projekt öffnen und endlich, endlich wieder ein paar Sätze tippen. Auch wenn sie vielleicht am Anfang blöd klingen.

Schritt für Schritt zum fertigen Buch

Wie lange dauert es eigentlich, so ein Buch zu schreiben?

Okay, die Frage sollte vielleicht anders lauten: Wie lange dauert es, das erste Buch zu veröffentlichen? Denn ich denke/hoffe/vermute, dass es beim nächsten Mal schneller geht. 😉 Weiterlesen

Mein Buch: Schicksal im Blut – Buch 1

Endlich, endlich, endlich ist es soweit. Ja, es war still in letzter Zeit. Ja, ich hab lange nicht so viel geschrieben, wie ich eigentlich sollte. Doch das hatte einen triftigen Grund. Denn ich hab so viel ich konnte an den letzten Aufgaben rund um mein Buch – Schicksal im Blut – gewerkelt.

Und jetzt kann man es endlich kaufen!

Leute, ich bin völlig aus dem Häuschen und krieg mich hier gerade nicht ein.

Für alle, die sich interessieren:

Schicksal im Blut Weiterlesen

Ich lebe noch und Lese-Tipps

Hallo ihr Lieben,

ja, es wird ruhiger und ruhiger auf meinem Blog. Schande über mein Haupt. Aber mein Buch hatte eben (und hat es auch noch) oberste Priorität. Denn wie in meinem Post über das Lektorat beschrieben, musste ich tatsächlich noch die eine oder andere Szene umschreiben… Egal, kein Gejammer jetzt, denn ich sehe langsam Licht am Ende des Horizonts. Jede Änderung macht das Buch besser.

Kommen wir nun zum spannenderen Teil:

Wie jeder weiß, sollte man als Autor möglichst viel lesen. Dicke Schinken habe ich nicht geschafft, aber ich habe ein paar kürzere Werke in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit verschlungen.

Das Beste – Wenn ihr Kindle Unlimited habt, könnt ihr die Bücher umsonst lesen.

  1. The Paper Magician / The Glass Magician / The Master Magician von Charlie N. Holmberg

Ceony soll gegen ihren Willen in die Kunst der Papiermagie eingeführt werden. Sie hatte doch ganz andere Pläne! Ihr Lehrer schafft es jedoch, sie von der Papiermagie zu begeistern – und von sich selbst. Doch eine Gefahr droht die Idylle zu zerstören.

2. Die Phönixakademie von I. Reen Bow

Schwarze Phönixe sind selten und gefährlich. Das zumindest denken alle. Doch Robin ist vor allem eins: Ängstlich und ständig auf der Flucht. Bis ein Zufall sie in die Phönixakademie bringt, wo sie vielleicht endlich sicher sein kann.

So, ihr Lieben. Wenigstens konnte ich mich mit zwei tollen Tipps bei euch zurückmelden.

Mein nächster Post wird dann hoffentlich der Liebster Blog Award, für den die wundervolle Katharina Münz mich nominiert hat. Ich bin geehrt!

 

Brauchen Self-Publisher einen Lektor?

Wer auch darüber nachdenkt, sein Buch selbst herauszubringen – self-publishing – der kommt um eine Sache wohl kaum herum:

Sein Buch aus den eigenen Amateur-Händen zu geben und einem Profi anzuvertrauen. Dem Lektor. (Oder wie in meinem Fall, einer wundervollen Lektorin)

Wozu braucht man denn einen Lektor?

Ein Lektor ist ein Testleser, der bescheid weiß. Je nachdem welche Art Lektorat ihr haben wollt, und ja, es gibt unterschiedliche, hilft er euch, euren gesamten Aufbau zu überdenken oder nur eure Sprache aufzupolieren.

So mancher denkt sicher: Das kann doch genauso gut ich selbst oder ein Testleser machen?

Nein.

Ein Testleser findet die Stelle, die er liest vielleicht nicht ganz gelungen. Ein Lektor weiß auch, warum. Das ist der Unterschied. Während ein Testleser dann sagt: „Oh, also hier fand ich es irgendwie nicht so spannend“, kann ein Lektor nicht nur den genauen Grund für die Langeweile benennen (vielleicht ist euer Charakter zu generisch und deshalb fiebert der Leser nicht mit, vielleicht steht einfach nicht genug auf dem Spiel… Gründe kann es viele geben!). Der Lektor kann euch dann auch noch sagen, wie ihr es besser machen könnt!

Glaubt mir, aus eigener Erfahrung weiß ich, wie ungern man an einem gefühlt fertigen Manuskript herumwerkelt. Wenn der Lektor aber den Finger drauf zeigt, ist die delete-Taste plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Denn dann weiß man: Jedes Löschen und Neu schreiben macht den Text Stück für Stück besser. Bis er einfach nur noch fantastisch ist.

Welche Arten von Lektorat gibt es?

Es gibt das Struktur-Lektorat und das Stil-Lektorat.

Beim Struktur-Lektorat wird der ganze Text auseinander genommen. Stimmt der Spannungsbogen so? Sind die Charaktere alle einzigartig und zieht sich deren einmaliger Charakter durch das ganze Buch? Gibt das Buch genug Hinweise ohne offensichtlich zu werden?

Ganz ehrlich: Dass man sein Buch nach einem solchen Lektorat nochmal zur Hälfte neu schreiben muss, ist gar nicht mal so ungewöhnlich. Deshalb grübelt nicht zu viel an eurem fertigen Manuskript. Wenn es fertig ist, lasst es 1 Monat liegen, überarbeitet grobe Schnitzer und macht die Sache rund und dann ab damit zum Lektor. Es bringt nichts, eine Szene so lange umzuschreiben, bis sie vermeintlich perfekt ist, nur um dann vom Lektor gesagt zu bekommen, dass er sie eigentlich lieber streichen würde.

Das Stil-Lektorat wird im Anschluss durchgeführt oder wenn euer Buch schon mehr oder weniger perfekt ist, könnt ihr dieses auch als einziges machen.

Denn hier geht es um den Feinschliff. Wortwahl, Ausdruck und generell Lesefreundlichkeit. Dieses Lektorat ist günstiger, weil der Text nur oberflächlich behandelt wird.

Fazit:

Ein Lektorat lohnt sich eigentlich immer. Wir Autoren sind viel zu schnell betriebsblind und ein Lektor schafft Abhilfe.

Klar ist ein Lektorat teuer. Aber es lohnt sich, wenn euer Buch dann so richtig fantastisch wird.

 

 

Psychose von Blake Crouch

psychose blake crouch

Stats von Psychose

Name Psychose
Autor Blake Crouch
Form Trilogie
Genre Thriller
Für Fans von Verschwörungstheorien
Bewertung 4,5 von 5

Inhalt:

Secret-Service-Agent Ethan Burke hat in Wayward Pines, Idaho, eine klare Mission: Er soll zwei Bundesagenten aufspüren, die einen Monat zuvor in der abgelegenen Stadt verschwunden sind. Aber nur wenige Minuten nach seiner Ankunft wird Ethan in einen schweren Unfall verwickelt. Er kommt im Krankenhaus wieder zu sich, und sein Ausweis, sein Handy und sein Aktenkoffer sind verschwunden. Das Krankenhauspersonal scheint freundlich zu sein, aber irgendwas ist … merkwürdig. Im Verlauf der nächsten Tage stößt Ethan bei den Nachforschungen über das Verschwinden seiner Kollegen auf immer neue Fragen anstatt auf Antworten. Warum kann er seine Frau und seinen Sohn zu Hause nicht telefonisch erreichen? Warum glaubt ihm niemand, dass er der ist, für den er sich ausgibt? Und warum ist die Stadt von Elektrozäunen umgeben? Sollen sie verhindern, dass die Bewohner fliehen? Oder sollen sie etwas anderes fernhalten? Mit jedem Schritt, den Ethan der Wahrheit näher kommt, entfernt er sich weiter von der Welt, die er zu kennen glaubte, und von dem Mann, für den er sich gehalten hatte, bis er sich einer schrecklichen Tatsache bewusst wird: Es könnte sein, dass er Wayward Pines nicht mehr lebend verlassen wird.

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A Gathering Of Shadows

a gathering of shadows ve schwab

Leute,

heute muss ich euch ein Buch vorstellen, dass es bisher leider nur auf Englisch gibt. Das lese-Level ist mittel bis gehoben, aber jeder, der das Buch in die Hand nimmt, wird dafür mit einer klasse Story und unglaublich spannenden Charakteren belohnt. Aber lest selbst. Weiterlesen

4 Tipps, wie du deine Schreibzeit produktiv nutzt und mehr schreibst

Schreiben ist ein unglaublich kreativer Prozess. Und ganz ehrlich? Auch ein ziemlich anfälliger! Es muss schon einiges stimmen, damit es so richtig läuft.

Mal kommt ne mail rein und reißt uns aus unseren Gedanken. Mal knurrt der Magen oder die Augen fallen zu, weil wir vorher schon 10 Stunden gearbeitet haben und nun noch unsere Wortzahl abtippen müssen…. Es geht so schnell, dass man aus seinem Schreibfluss fällt und die Worte einfach nicht aufs Papier wollen!

Aber man kann was tun, um diese Anfälligkeit zumindest ein bisschen abzumildern. Weiterlesen

Die Auswahl von Ally Condie

Stats von Die Auswahl

Name Die Auswahl
Autor Ally Condie
Form Trilogie
Genre Dystopie
Für Fans von Shatter Me
Bewertung 3 von 5

Inhalt:

Für die 17-jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Heute erfährt sie, wen sie mit 21 heiraten wird – wen das System für sie ausgewählt hat. Es könnte jeder Junge aus Oria sein, doch zur großen Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekanntgegeben.
Als Cassia sich später auf dem feierlich überreichten Mikrochip Informationen über Xander ansehen will, passiert etwas schier Unmögliches: Es erscheint das Gesicht eines anderen Jungen – das von Ky. Cassia ist schockiert und verängstigt. Das System macht keine Fehler! Und tatsächlich wird ihr von offizieller Seite versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt. Aber Cassia geht Kys Anblick nicht mehr aus dem Kopf. Gibt es doch die Möglichkeit zu wählen?

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Lesemonat Mai

Was für eine stressige Woche! Aber nun habe auch ich es geschafft, einen Monatsrückblick für den Mai abzutippen – der Juni ist ja auch bloß längst in vollem Gange… Hachja, wenigstens habe ich tatsächlich geschafft, 5 Bücher zu lesen. Nicht schlecht, dafür, dass ich kaum Zeit hatte.

Praxishandbuch Buchmarketing:

Da ich in nicht allzu langer Zeit mein eigenes Buch veröffentlichen werde, musste ich auch ein wenig „Arbeitslektüre“ lesen. Tatsächlich hat mir dieses Buch einen schönen Überblick gegeben und auch Dinge erläutert, die ich wirklich noch nicht gewusst habe! Und das ist – in Zeiten, in denen man fast alle Informationen mit ein bisschen Recherche gratis im Internet bekommt – wirklich positiv herauszustellen.

Feenglut

Feenglut:

Eine ausführliche Rezension kommt noch. Aber so viel sei gesagt: Das Buch versucht unglaublich viel unterzubringen und so manches mal habe ich mir gedacht, dass es eigentlich 3 Bücher sind! Das hätte die Autorin auch gut so darstellen können. Das gibt es ja oft, dass innerhalb eines Buches Unter-Bücher sind.

Aber wie immer wenn es um ein Drachenmond-Buch geht, ist die Story wieder wundervoll und besonders und der Hauptcharakter stark. meiner Meinung nach hätten das aber sogar 3 Bücher werden können. 🙂

a gathering of shadows

A Gathering of Shadows

Da habe ich eben noch gesagt, man könne Bücher auch gut in Unter-Bücher gliedern, nun muss ich sagen: so nicht.

Das Buch ist klasse, versteht mich nicht falsch! Aber hier war es doch ein bisschen zu viel. Alle paar Kapitel hieß es: neuer Teil.

Zudem muss ich sagen, man merkt einfach, dass dies hier ein Brückenband ist. Im nächsten geht es dann hoffentlich richtig los!

clockwork angel

Clockwork Angel:

Oh Cassandra Clare, du schaffst es jedes Mal. (Ok, Buch 4 der Mortal Instruments Reihe war ein klitzekleiner negativer Ausrutscher.)

Die Charaktere sind klasse, die Story spannend und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen!
Psychose:

Ich bin begeistert! Von der Serie zumindest. Denn diese habe ich bei Amazon entdeckt und direkt innerhalb kürzester Zeit verschlungen (weshalb ich auch nicht ganz so viel gelesen habe…).

Das Buch ist wahnsinnig gut. Da ich die Serie schon kannte, war ich natürlich von dem Ende nicht mehr ganz so geflasht. Aber für jeden, der ein unvorhersehbares Ende liebt, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

Und wie sah euer Lesemonat aus? Irgendwelche Lieblinge entdeckt?