Ich lebe noch und Lese-Tipps

Hallo ihr Lieben,

ja, es wird ruhiger und ruhiger auf meinem Blog. Schande über mein Haupt. Aber mein Buch hatte eben (und hat es auch noch) oberste Priorität. Denn wie in meinem Post über das Lektorat beschrieben, musste ich tatsächlich noch die eine oder andere Szene umschreiben… Egal, kein Gejammer jetzt, denn ich sehe langsam Licht am Ende des Horizonts. Jede Änderung macht das Buch besser.

Kommen wir nun zum spannenderen Teil:

Wie jeder weiß, sollte man als Autor möglichst viel lesen. Dicke Schinken habe ich nicht geschafft, aber ich habe ein paar kürzere Werke in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit verschlungen.

Das Beste – Wenn ihr Kindle Unlimited habt, könnt ihr die Bücher umsonst lesen.

  1. The Paper Magician / The Glass Magician / The Master Magician von Charlie N. Holmberg

Ceony soll gegen ihren Willen in die Kunst der Papiermagie eingeführt werden. Sie hatte doch ganz andere Pläne! Ihr Lehrer schafft es jedoch, sie von der Papiermagie zu begeistern – und von sich selbst. Doch eine Gefahr droht die Idylle zu zerstören.

2. Die Phönixakademie von I. Reen Bow

Schwarze Phönixe sind selten und gefährlich. Das zumindest denken alle. Doch Robin ist vor allem eins: Ängstlich und ständig auf der Flucht. Bis ein Zufall sie in die Phönixakademie bringt, wo sie vielleicht endlich sicher sein kann.

So, ihr Lieben. Wenigstens konnte ich mich mit zwei tollen Tipps bei euch zurückmelden.

Mein nächster Post wird dann hoffentlich der Liebster Blog Award, für den die wundervolle Katharina Münz mich nominiert hat. Ich bin geehrt!

 

Brauchen Self-Publisher einen Lektor?

Wer auch darüber nachdenkt, sein Buch selbst herauszubringen – self-publishing – der kommt um eine Sache wohl kaum herum:

Sein Buch aus den eigenen Amateur-Händen zu geben und einem Profi anzuvertrauen. Dem Lektor. (Oder wie in meinem Fall, einer wundervollen Lektorin)

Wozu braucht man denn einen Lektor?

Ein Lektor ist ein Testleser, der bescheid weiß. Je nachdem welche Art Lektorat ihr haben wollt, und ja, es gibt unterschiedliche, hilft er euch, euren gesamten Aufbau zu überdenken oder nur eure Sprache aufzupolieren.

So mancher denkt sicher: Das kann doch genauso gut ich selbst oder ein Testleser machen?

Nein.

Ein Testleser findet die Stelle, die er liest vielleicht nicht ganz gelungen. Ein Lektor weiß auch, warum. Das ist der Unterschied. Während ein Testleser dann sagt: „Oh, also hier fand ich es irgendwie nicht so spannend“, kann ein Lektor nicht nur den genauen Grund für die Langeweile benennen (vielleicht ist euer Charakter zu generisch und deshalb fiebert der Leser nicht mit, vielleicht steht einfach nicht genug auf dem Spiel… Gründe kann es viele geben!). Der Lektor kann euch dann auch noch sagen, wie ihr es besser machen könnt!

Glaubt mir, aus eigener Erfahrung weiß ich, wie ungern man an einem gefühlt fertigen Manuskript herumwerkelt. Wenn der Lektor aber den Finger drauf zeigt, ist die delete-Taste plötzlich gar nicht mehr so schlimm. Denn dann weiß man: Jedes Löschen und Neu schreiben macht den Text Stück für Stück besser. Bis er einfach nur noch fantastisch ist.

Welche Arten von Lektorat gibt es?

Es gibt das Struktur-Lektorat und das Stil-Lektorat.

Beim Struktur-Lektorat wird der ganze Text auseinander genommen. Stimmt der Spannungsbogen so? Sind die Charaktere alle einzigartig und zieht sich deren einmaliger Charakter durch das ganze Buch? Gibt das Buch genug Hinweise ohne offensichtlich zu werden?

Ganz ehrlich: Dass man sein Buch nach einem solchen Lektorat nochmal zur Hälfte neu schreiben muss, ist gar nicht mal so ungewöhnlich. Deshalb grübelt nicht zu viel an eurem fertigen Manuskript. Wenn es fertig ist, lasst es 1 Monat liegen, überarbeitet grobe Schnitzer und macht die Sache rund und dann ab damit zum Lektor. Es bringt nichts, eine Szene so lange umzuschreiben, bis sie vermeintlich perfekt ist, nur um dann vom Lektor gesagt zu bekommen, dass er sie eigentlich lieber streichen würde.

Das Stil-Lektorat wird im Anschluss durchgeführt oder wenn euer Buch schon mehr oder weniger perfekt ist, könnt ihr dieses auch als einziges machen.

Denn hier geht es um den Feinschliff. Wortwahl, Ausdruck und generell Lesefreundlichkeit. Dieses Lektorat ist günstiger, weil der Text nur oberflächlich behandelt wird.

Fazit:

Ein Lektorat lohnt sich eigentlich immer. Wir Autoren sind viel zu schnell betriebsblind und ein Lektor schafft Abhilfe.

Klar ist ein Lektorat teuer. Aber es lohnt sich, wenn euer Buch dann so richtig fantastisch wird.

 

 

Wann zur Hölle findest du die Zeit zu schreiben?

Ich habe Bücher geschrieben. Nicht nur eines. Eine ganze Trilogie. Und Band 1 kommt tatsächlich in mittlerweile absehbarer Zeit raus! Wenn ich den Leuten genau das stolz erzähle, kommt nach den neugierigen Fragen zum Inhalt meist ziemlich schnell die Frage nach der Zeit. Wie zur Hölle schaffst du das nur? Ich hätte überhaupt gar nicht die Zeit dafür! Doch, will ich dann sagen, doch! Hast du! Weiterlesen

Wer soll das bloß lesen?

Jeder Autor beschäftigt sich mit den potentiellen Lesern seines Buches. Ganz klar. 2 Dinge sollte man dabei im Hinterkopf haben. Wie ist der Markt? Wer ist meine Zielgruppe? Weiterlesen

Der allerwichtigste Schreibtipp

Wenn ich mich für einen Tipp entscheiden müsste, der der allerwichtigste und hilfreichte von allen Tipps sein soll, die ich je bekommen oder gelesen habe, dann ist es dieser: Weiterlesen

Inspiration fürs Schreiben

Immer, wenn man jemandem erzählt, dass man ein Buch schreibt (oder schon geschrieben hat), hört man genau zwei Sachen.

  1. Wo findest du nur die Zeit?
  2. Woher hast du denn deine Ideen?

In diesem Post soll es um die zweite Frage gehen.

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Wieso man sich nicht immer an Regeln halten sollte

In diesem Post habe ich gesagt, dass man als Autor am besten eine bestimmte Plotstrukur anstreben sollte. Doch wie immer gibt es auch Ausnahmen zu dieser Regel. Wichtig ist nur, dass man sich bewusst dazu entscheidet, die Ausnahme zu sein und nicht die Regel.

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Wie schreibe ich ein Buch?

Tja, wäre es nicht schön, wenn es eine ganz klare Anleitung gäbe? Ein Leitfaden, an dem man sich entlang hangeln kann und wo dann am Ende DAS neue Buch entsteht. DAS Buch, auf das die Welt nur gewartet hat.

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Hilfe! Ich bin ein Underwriter.

Hallo ihr Lieben!

Ist euch schonmal aufgefallen, dass es 2 Arten von Autoren geben soll? Die Overwriter, also die, die zu viel schreiben und die Underwriter. Das sind die, die zu wenig schreiben. Und das zweite scheint sehr viel seltener vertreten zu sein. Zumindest habe ich bei meinen Recherchen nicht so viele Tipps gefunden.

Stephen King sagt:

Ein gutes Buch ist das Manuskript minus 10%. Kein Wunder, dass er das sagt, denn er ist schließlich ein Overwriter. Und wenn dieser Tipp auch für den Großteil der Autoren sicherlich anwendbar ist, für einen Underwriter ist er das nicht.

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Schreibtipps – Spannend schreiben

Ihr habt eine tolle Idee und vielleicht habt ihr bereits angefangen zu schreiben. Aber irgendwie habt ihr das Gefühl, da fehlt was. Plot ist da, Charaktere spannend. Also was kann es sein?

Tulip, Flower, Yellow Orange, Blossom, Bloom, Petals

Die Motivation ist unklar

Euer Protagonist muss eine Sache ganz klar wollen. Es hängt von der Story und dem Genre ab, aber es muss etwas geben.

Bei einer Romanze zum Beispiel will der Protagonist oft mit jemandem zusammen kommen. Oder das genaue Gegenteil ist der Fall. Er will auf keinen Fall einen neuen Partner. Weiterlesen